Drohne für Anfänger

Was ist die richtige Drohne für Anfänger? Das hängt natürlich auch von den individuellen Ansprüchen und den finanziellen Möglichkeiten ab, aber generell würden wir empfehlen am Anfang nicht gleich die teuersten Drohnen zu kaufen. Erst mal ausprobieren, ob einem das Hobby auch wirklich Spaß macht, dann kann man sich immer noch verbessern. Auf dieser Seite haben wir die besten Drohnen für Anfänger in verschiedenen Preisklassen zusammengestellt.

Drohne für Anfänger – die besten bis € 100

Für jeden der mal reinschnuppern will, erst mal die private Umgebung, dann auch den weiteren Umkreis aus einer andren Perspektive erleben möchte und and die Bildqualität dabei noch nicht die großen Ansprüche stellt.

Wer eine Drohne für Anfänger unter € 100 sucht muss sich im Klaren sein, dass er dabei nicht gleich eine Profidrohne bekommt. Drohnen in diesem Preissegment haben keine GPS Steuerung und die damit verbundenen Funktionen. Das fehlende GPS erfordert zudem ein aktiveres Steuern der Drohne, da sie nicht, wie mit GPS, ruhig in der Luft steht. Auch haben diese Drohnen keinen Gimbal, so das das Bild nicht stabilisiert ist sondern, wie die Drohnenbewegung selbst, wackelt.

Trotzdem entstehen mit einer solchen Drohne für Anfänger bereits atemberaubende Bilder. Schließlich kennt man seine Umgebung sonst nicht aus der Vogelperspektive. Bestimmt gibt es da viel Neues zu entdecken!

Gerade wenn man noch nicht weiß, ob einem das Hobby wirklich liegt, oder wenn die Drohne für Kinder ist, kann man in dieser Preisklasse nicht viel falsch machen!

Drohne für Anfänger – für den gehobenen Anspruch

Wer gleich etwas mehr will dem können wir folgende Drohnen für Anfänger empfehlen:

Drohne für Anfänger –  5 Tipps für den Start:

Wer eine Drohne geschenkt bekommt oder sich selbst kauf möchte am liebsten sofort loslegen. Trotzdem sollte man ein Paar Dinge beachten, damit die Freude an der Drohne für Anfänger ungetrübt bleibt:

1. Haftpflichtversicherung abschließen

Die braucht Ihr auf jeden Fall, wenn Ihr die Drohne außerhalb eures Privatgeländes fliegen lassen wollt. Und wer kann schon garantieren, das nicht mal der erste Flugversuch, auch wenn nicht beabsichtigt ein bisschen daneben geht?

Die sind meist auch nicht teuer, eventuell ist dieses schon in der bestehenden Versicherung enthalten oder lässt sich für einen geringen Aufpreis mitversichern.

Unser Tipp: Bei der DMO (Deutsche Modellsportorganisation) bekommt man das schon sehr günstig (der Link vorne führt euch direkt dorthin).

2. Gesetzeslage kennenlernen

Hierzu gibt es einen sehr übersichtlichen Flyer vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Auch auf unserer Startseite gibt es, im unteren Bereich, einige Informationen hierzu.

Ab 250 Gramm ist die Drohne kennzeichnungspflichtig

Die Plakette  muss feuerfest sein und muss die komplette (richtige) Adresse und eine Telefonnummer entfalten.

Drohne für Anfänger - KennzeichnungsschildSolche Schilder bekommt man schon günstig bei Amazon. (Bitte auf Link klicken!)

Unser Tipp: gebt auch noch einen Finderlohn auf der Plakette an. Dann ist der Anreiz euch die Drohne, falls sie mal abhanden kommt, zurückzubringen, größer.

Ab 2 kg braucht man einen Kenntnisnachweis

Der ist für Privatpersonen recht schnell und kostenlos hier online zu erledigen. Wenn Ihr die Drohne zu kommerziellen Zwecken nutzen wollt, wir das umfangreicher und kosten auch was. In diesem Fall bitte einfach googeln und Eure Region mit angeben.

Ab 5 kg braucht man eine Erlaubnis

Das hier nur zur Ergänzung. Eure Drohne für Anfänger sollte auf keinem Fall in dieser Kategorie sein.

Weitere gesetzliche Vorschriften (im oben verlinkten Flyer aufgeführt):

Dazu zählt, dass man nur auf Sicht fliegen darf und Kenntnisse über Flugverbotszonen und Zeiten (Dunkelheit).

3. Sich vor dem ersten Start mit der Drohne vertraut machen

Hierzu zählt:

  • Überprüfen ob alles korrekt montiert ist
  • Überprüfen ob der Akku geladen ist
  • Alle Sicherungen lösen
  • Mit der Steuerung vertraut machen (Bedienungsanleitung – bei einigen teureren Drohnen gibt es auch Simulationen)
  • Kompass kalibrieren (ist meistens zwar schon vorkalibriert aber an einem anderen Ort mit anderen Bedingungen)

4.  Wetterbedingungen berücksichtigen

  • kein Niederschlag (Nebel/Regen/Schnee) – die Elektronik könnte beeinträchtigt werden
  • keine Dunkelheit (generell verboten außer 1 Stunde vor Sonnenaufgang und eine Stunde nach Sonnenuntergang)
  • extreme Kälte meiden

5. Sicherer Platz für den ersten Flug:

Mindestens 20-25 Meter Entfernung zu jeder „Gefahrenquelle“:

  • Wände/Häuser/Brücken
  • Wasser (See, Fluss, etc.)
  • Spielende Kinder, Spaziergänger, etc.
  • Bäume/Wald; auch Kornfelder oder hohe Wiesen können ein Problem werden, wenn die Drohne versehentlich abstürzt wird die Suche sehr zeitintensiv.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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